Duschvergnügen überall im Haus

In den letzten Jahren und Jahrzehnten hat sich in Bezug auf die Badezimmerkultur ein Wandel vollzogen. Während früher die Badewanne das zentrale Element eines Badezimmers darstellte, sind es heute mitunter andere Formen. So erhält die Dusche ohne Frage eine höhere Priorität. Das bedeutet nun nicht, dass dem Wannenbad der Laufpass gegeben wird. Es bedeutet, dass sich die Funktionalität ändert. So werden immer öfter statt der einfachen Wanne aus emailliertem Stahlblech hochwertige Whirlpools verbaut, wobei diese ihren Standort nicht unbedingt im Badezimmer haben müssen. Sie können im Garten unter freiem Himmel stehen oder werden als mobile und aufblasbare Version dorthin gestellt, wo es gerade passend ist. Die Dusche hingegen behält ihren angestammten Platz im Badezimmer. In der Gesamtkomposition wird heute mehr Wert darauf gelegt, etwas für die persönliche Wellness zu tun. Beispielsweise eine Sauna mit Whirlpool, während das Badezimmer weiterhin der Körperpflege dient.

 

Duschen haben den Vorteil, dass ihr Platzbedarf weit geringer ist als der einer Badewanne. Das ist aber noch lange nicht alles. Sie lassen sich problemlos auch dort einbauen, wo der Aufwand für eine Badewanne erheblich größer wäre. Beispielsweise im Kellerbereich, der üblicherweise nicht an die Kanalisation angeschlossen ist. Der Hausanschluss zum Abwasserrohr liegt meist über dem Niveau des Kellerbodens. Es kann also kein Gefälle entstehen, das die im Keller anfallenden Abwässer abfließen lässt. Eine einfache Lösung für dieses Problem ist eine Dusche mit Hebeanlage.

 

Was ist eine Dusche mit Hebeanlage?

 

Das Funktionsprinzip besteht darin, das direkt unter dem Abfluss der Duschwanne ein Sammelbehälter verbaut ist, in den eine Pumpe integriert ist. Diese wiederum besitzt eine Druckleitung, die das Duschwasser nach oben in die Kanalisation pumpt. Dafür bietet der Handel verschiedene Versionen an. So etwa eine Duschwanne mit integrierter Hebeanlage als eine Einheit oder beide Teile separat. An die Hebeanlage können auch weitere Verbraucher angeschlossen werden, wobei es rechtliche Vorschriften bezüglich der Verwendung gibt, im Besonderen dann, wenn auch ein WC angeschlossen wird.

 

Ein immer wichtiger werdendes Thema sind barrierefreie Badezimmer, die sich auch im Kellerbereich realisieren lassen. Hier ist die Duschwanne meist ebenerdig in den Boden integriert, damit beim Einstieg keine Schwelle überwunden werden muss. Auch hier lässt sich durch entsprechende Umbaumaßnahmen die Hebeanlage sowohl direkt unter dem Duschabfluss einbauen oder als Sammelanlage für alle Verbraucher des Badezimmers hinter einer Montagewand. Weitere Informationen hierzu gibt es auf https://hebeanlagen.info/dusche/.

Wenn schon die Dusche weniger Raum als die Badewanne benötigt und sich so selbst nur wenige Quadratmeter eines Kellergeschoßes zum Badezimmer umbauen lassen, so verhilft die Duschspinne zu noch mehr Bewegungsfreiheit. Im Gegensatz zu Duschkabinen oder Duschstangen lässt sich die Duschspinne vollständig auf eine Seite wegklappen. Gerade auch bei barrierefreien Badezimmern eine Alternative zur Kabine, etwa mit einem engen Eckeinstieg.

Platz sparen mit einer Duschspinne

Die flächig im Boden versenkte Duschwanne mit darunter verbauter Hebeanlage sowie eine im Design passende Duschspinne ergeben eine ökonomische und gleichzeitig altersgerechte Lösung für alle Räumlichkeiten mit geringer Grundfläche, die nicht über ein Gefälle an die Kanalisation angeschlossen sind. Das können Räume im Keller sein oder auch im Dachgeschoss beziehungsweise Anbauten an Häuser, etwa ein nachträglich gebautes Gartenhaus. Die Hebeanlage lässt sich mit Druckleitungen ausstatten, die Entfernungen von bis zu 100 m überbrücken können. Hier kann die Hebeanlage auch eine Alternative zur Verlegung einer Gefälleleitung darstellen. Duschspinne und Hebeanlage, platzsparend und clever.

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